Bezirksoberliga Herren: TSV Ebermannstadt vs. DJK Bamberg 75:56
Nach einer knappen Niederlage bei den Tabellenführern aus Bayreuth zeigten sich die
Bezirksoberliga Basketballer des TSV Ebermannstadt weiterhin gut aufgelegt und fuhren gegen die Tabellenletzten von der DJK Bamberg einen hochverdienten 75:56 Heimsieg ein und verbuchten so einen wichtigen Pflichtsieg im Abstiegskampf.
Während die Bamberger mit nur sieben Spielern anreisten, hatte Coach Otto Hauser elf Spieler zur Verfügung und startete das Spiel mit Kapitän Hack, Stadter, Richter, Glöckner und Metzner. Die Gäste fanden besser ins Spiel und punkteten gleich in der ersten Minute zwei Mal zum 0:5. Anschließend wollte bei beiden Mannschaften der Ball sein Ziel nicht finden und erst nach vier Minuten erlöste Ari Richter die zahlreichen Heim-Fans mit den ersten Ebser Punkten. Die Führung wechselte munter, bis es zum Viertelende schließlich wieder ausgeglichen 14:14 stand.
Im zweiten Viertel lief dann auch der Topscorer David Stadter heiß. Mit seinen elf Punkten allein im zweiten Spielabschnitt sorgte er dafür, dass die Führung der Gastgeber kontinuierlich anstieg (16. Minute: 29:20). Noch mehr hervorzuheben ist allerdings die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft. Ab dieser 14. Minute ließen die Weiß-Blauen keinen einzigen Gästekorb mehr in der ersten Halbzeit zu und beendeten das Viertel mit einem 11:0 Lauf, sodass es mit einer komfortablen 15 Punkteführung in die Pause ging (35:20). Auch Coach Hauser zeigte sich sehr zufrieden mit der Defensivarbeit seiner Spieler, verlangte aber noch etwas mehr Ruhe im Offensivspiel, sowie höchste Konzentration für die zweiten 20 Minuten.
Ari Richter schien dem Trainer am besten zugehört zu haben. Mit drei Distanzwürfen in Folge startete er ins dritte Viertel und baute die Ebser Führung bis zur 25. Minute weiter aus (44:25). Auch Kapitan Hack traf von außen und Flo Glöckner gelang sogar trotz Foul ein Dreier, mit anschließend verwandeltem Freiwurf – ein Vierpunktspiel. Bei den Bambergern versuchte vor allem Kapitän Pedro mit Einzelaktionen dagegen zu halten, doch die Gäste sahen mit einem 22-Punkte Defizit bereits der Entscheidung entgegen (Ende drittes Viertel: 60:38).
So konnte Hauser im letzten Viertel munter durchwechseln und seine Spieler hielten weiterhin den Abstand von ca. 20 Zählern. Einzig in den letzten fünf Minuten wirkten die Weiß-Blauen etwas unkonzentriert und nahmen den Fuß vom Gaspedal. Die DJKler kämpften nochmals beherzt, konnten jedoch nicht mehr herankommen und das Spiel ging verdient mit 75:56 nach Ebermannstadt.
In der kommenden Woche geht es für den TSV auswärts in Kulmbach weiter. Hier hielt man in der Hinrunde eine Halbzeit sehr gut mit, brach dann aber leider ein. Dementsprechend gilt es wieder 40 Minuten lang volle Konzentration an den Tag zu legen, um im Abstiegskampf weiter die Hoffnung erhalten zu können.