Mit dem Aufstieg kamen die nächsten Gastspieler nach Ebermannstadt, ein Trend, der zum Einen den grandiosen Erfolg sicherte, den der TSV im folgenden Jahrzehnt hatte, der aber auch leider dafür sorgte, dass Teile des TSV und auch die Bevölkerung von Ebermannstadt zunächst große Probleme hatten, sich mit der Mannschaft zu identifizieren.
Und letztlich sorgte dieser Trend auch mit für den Niedergang des Basketball in Ebs, da später manche sehr gute Spieler nur noch gegen Bezahlung zur Mannschaft stießen.
Den guten Beziehungen, die die Ebermannstädter nach Bamberg hatten, war es zu verdanken, dass in den folgenden Jahren immer wieder Spieler aus Bamberg nach Ebs kamen. Und es waren dabei auch schwarze US-Boys aus der Kaserne in Bamberg, die bei Ihren ersten Auftritten in der Ebermannstädter Öffentlichkeit teilweise recht misstrauisch beäugt wurden.
So kam Charles Lias als erster Schwarzer nach Ebs, gefolgt von Randy Peck, Lawrence „Alex“ Alexander und vor allem den beiden sicherlich noch in bester Erinnerung gebliebenen Darryl „Smitty„ Smith und Tom Mobery, die in der Regionalliga mit ihrer dynamischen und ballgewandten Spielweise begeisterten.

Lawrence „Alex“ Alexander mit einem Freund beim Altstadtfest in Ebermannstadt
Aber die Toleranz siegte und die Bewohner des Wiesentstädtchens hatten sich bald an die Farbtupfer aus Übersee gewöhnt, die ja im Basketballsport in Europa von Anfang an gang und gäbe waren.
Der erste spektakuläre „Einkauf“ war allerdings 1978 ein Deutscher, nämlich der Starspieler des FC Bamberg und Ex-Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Wolfgang Reichmann, der vom 1. FC Bamberg weg und gleich-zeitig etwas kürzer treten wollte.

Wolfgang Reichmann und Lothar Merkel
Gelegentlich muss auch mal eine Stärkung her !!!